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Die Geschichte hinter Aquarium-Energie

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Aquarium-Energie

Die Geschichte hinter Aquarium-Energie

Frage: Wie kommt ihr auf die Idee, Aquarium-Energie anzubieten?

Antwort:

Darauf kommt man, wenn man seit vielen Jahren anderen Leuten Strom verkauft, sich selbst immer wieder ärgert über die eigene hohe Stromrechnung wegen der Aquarien und schließlich merkt, dass man mit seiner Aquaristik, deren Freuden, Problemen und der hohen Stromrechnung nicht allein auf der Welt ist. Es ist viel mehr so, dass ständig Kunden zu uns kommen, die ihren Stromverbrauch anzweifeln, weil er zu hoch ist. In dem dann immer gleichen Prozedere, bei dem wir zuerst nach den genutzten Verbrauchern, deren Alter und den Lebensgewohnheiten fragen und schließlich einen Vor-Ort-Besuch machen, stellt sich immer wieder heraus, dass das Aquarium oft als Verbraucher vergessen wird, weil es einem gar nicht in den Sinn kommt. (Damit geht es dem Aquarium übrigens genauso wie der Gartenwasserpumpe.)

Was wir aber auch immer wieder bemerken, zumindest die zahlreichen Aquarianer unter uns, dass sich Aquarianer in vielen Dingen ähneln.

Wir Aquarianer sind tendenziell eher ausgeglichen und geduldig, oft sogar mit einem leichten Hang zur Introvertiertheit. Wir Aquarianer genießen es, uns um ein kleines Stück eigene heile Welt zu kümmern und erfreuen uns daran, wenn es funktioniert. Wenn sich die Fische fortpflanzen, die Pflanzen gedeihen und das Wasser glasklar ist, ist das eine große Portion Glück für uns. Das ist ja auch der Grund, warum wir Aquarianer stundenlang in unsere Aquarien schauen können, ohne dass es langweilig wird. Viele Leute können nicht verstehen, wie sehr man dabei entspannen kann.

Und wir Aquarianer teilen dieselben Sorgen in Bezug auf den leidigen Algenbefall, sich braun färbenden Pflanzen, Pilzinfektionen unserer kleinen Schützlinge, die Frage nach der Notwendigkeit der Umgestaltung unseres Aquariums oder der Neuanschaffung eines größeren Modells oder auch des Umstiegs auf Aquascaping. Und wir stellen uns die gleichen Fragen nach Kosten und Nutzen einer CO2-Anlage, Osmosewasser, LED-Beleuchtung … nur um es dann doch früher oder später sowieso auszuprobieren und uns einzugestehen, dass der jeweilige Trend gar nicht so schlecht ist.

Und weil das so ist und uns viele unserer Aquarianer-Kunden gefragt haben, ob wir nicht Aquarium-Strom anbieten wollen, damit wir Aquarianer sozusagen unseren eigenen kleinen „Energieclub“ mit guten Preisen haben, sind wir auf die Idee mit „Aquarium-Energie“ gekommen. Die Nicht-Aquarianer unter uns konnten an dem Gedanken ehrlicher Weise nichts Besonderes erkennen; sie wissen ja nichts von der Ähnlichkeit und der inneren Zusammengehörigkeit von uns Aquarianern. Aber wir Aquarianer haben weiter gemacht und „Aquarium-Energie“ als eigene Marke der Stadtwerke Cottbus, als Internetseite und als grünen Tarif aus Wasserkraft und mit Zusatzangebot kreiert. Je mehr Aquarianer dabei mitmachen, desto bessere Konditionen können wir anbieten.

„Aquarium-Energie“ soll allen Aquarianern eine Hilfe sein, um möglichst geringe Stromkosten zu haben und auch dabei helfen, Lösungen für alltägliche Aquarianer-Probleme zu finden und zu wissen, dass man gut in einer Gemeinschaft aufgehoben ist, die sich gegenseitig unterstützt. Das Angebot und der Nutzen für die, die dabei sind, wird Stück für Stück wachsen. Es wäre schön, wenn auch Du Dich entscheidest, mitzumachen.

Danke Dein Vertriebsteam von „Aquarium-Energie“

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Es steht ein großes Stadtwerk dahinter.

„AquariumEnergie? Na da darf man sicher erstmal skeptisch sein. Strom kommt aus der Dose und das billigste Angebot gibt’s sowieso auf Vergleichsportalen im Internet.

Aber ich muss sagen, nachdem ich ein Angebot angefordert habe und dreimal Kontakt per E-Mail und Telefon mit den Leuten bei Aquarium-Energie hatte, hab ich mich an den Gedanken gewöhnt, den Strom vom „Stromspezialisten für Aquarien“ zu beziehen. Bei den Pflanzen und bei den Fischen geh ich ja auch in den Fachhandel. Wahrscheinlich gibt’s auch billigeren Strom.

Aber die Leute von Aquarium-Energie verstehen mich, sind ruhige korrekte Gesprächspartner und man kann sich drauf verlassen, dass sie helfen. Und außerdem können sie nicht - wie viele andere Anbieter – Pleite gehen, denn es steht ein großes Stadtwerk dahinter. Das alles gefällt mir, also betreibe ich inzwischen meine Aquarien mit Strom von Aquarium-Energie.“
Klemens Tenner
Meerwasseraquarium 200 und 120 Liter
Bewertung: 5,0
5/5

© 2020 Stadtwerke Cottbus GmbH | Design by -fit4on-

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Wichtige Tipps fuer ein gesundes Aquarium

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Aqarium-Energie

Wichtige Tipps für ein gesundes Aquarium

Erfahrungswerte für die Einrichtung und Pflege von Aquarien

Wenn man im Internet stöbert, Bekannte fragt und Bücher liest, weiß man am Ende sehr viel, aber es fällt schwer, die vielen Informationen auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen. Das ging und geht uns genauso. Deshalb haben wir begonnen, unsere eigenen Erfahrungen zu bestimmten Themen mit Informationen aus Internet und Fachbüchern zu kombinieren und den Extrakt daraus in Kurzform in einer Tabelle zu sammeln. Immer, wenn es Fragen zu einem neuen Thema gibt, wird diese Tabelle erweitert.

Unser wichtigster Hinweis lautet aber: Aquarianer sollten ihr Hobby mit Geduld beginnen und begleiten, sonst werden sie nicht glücklich. Viele Probleme entstehen durch Ungeduld und viele Probleme erledigen sich mit Geduld von allein. Genauso wenig, wie das Wasser-Analyseset Euer täglicher Begleiter sein muss, sollte nicht gleich zur Chemiekeule gegriffen werden, wenn es Probleme gibt.

Thema

Erfahrungswerte

Beckengröße

· Je größer das Aquarium, desto konstanter werden sich die Werte einstellen und desto robuster wird das Aquarium bei zeitweiligen Problemen reagieren und sich selbst wieder einregulieren.

· Unter 60 Litern wird man voraussichtlich wenig Freude an seinem Aquarium haben.

Aufstellort

· Hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung wählen. Nicht auf die Fensterbank stellen, starker Algenwuchs!

· Statik beachten! Ein 200-Liter-Aquarium wiegt min. 250 kg. Das hält ein normaler Schreibtisch kaum aus. Beim Altbau große Aquarien nicht zwischen die Balken stellen, sondern so, dass die Last auf zwei Balken verteilt wird.

Einrichtung und Dekoration

· Der Boden im Aquarium sollte min. 5 bis 8 cm hoch (empfohlen werden 10 cm durchschnittliche Bodenhöhe), nicht zu grobkörnig sein und zu den Anforderungen der einziehenden Fische passen. (Siehe Thema „Boden“). Der Boden sollte von vorn nach hinten ansteigen. Die Mindesthöhe an der Frontscheibe sollte 5 cm betragen.

· Eine Nährstoffschicht sollte unter der Deckschicht vorgesehen werden, wenn viele und/oder anspruchsvolle Pflanzen und ein großes Becken geplant sind.

· Bei der Farbe des Bodens wählt man am besten natürliche helle oder dunkle Töne, keine naturfremden Farben. Es sollte auf einen guten Kontrast zu den zukünftigen Fischen und Bodenbewohnern geachtet werden.

· Zur Dekoration sollte am besten Ware aus dem Fachhandel genutzt werden. Selbst gesammelte Muscheln und Wurzeln sind tabu, da sie Stoffe abgeben, die nicht wünschenswert sind.

Wasserwechsel

· In der „Einfahrphase“ (vor Erstbesatz mit Fischen) sollte ein neues Aquarium mindestens 3 Wochen (besser 5 bis 6) Zeit bekommen, um sich „einzufahren“. In dieser Zeit sollte aber schon regelmäßig mit sehr wenig Fischfutter „gedüngt“ werden, damit sich die notwendigen Bakterien bilden und ihre Arbeit aufnehmen.

· Ein Wasser-Wechsel ist in der Einfahrphase nicht angeraten. Der erste Wasserwechsel erfolgt kurz bevor die ersten Fische einziehen.

· Nach der Einfahrphase muss regelmäßig gewechselt werden, denn im Aquariumwasser sammeln sich nach und nach viele unerwünschte Stoffe, wie z.B. Nitrat, Nitrit, Eisen, Phosphat, Ammoniak und viele andere. Da es keinen Selbstreinigungseffekt durch Niederschlags- oder Fließwasser wie in der Natur gibt, muss das Wasser manuell ausgetauscht werden. Folgende Fristen und Austauschmengen haben sich bewährt (Hinweis: es gibt erfahrene Aquarianer, die kommen mit deutlich längeren Fristen aus. Das muss man ausprobieren. Die nachfolgenden Empfehlungen gelten für den Anfang.)

· Gesellschaftsbecken: 14-tägig bis zu 50 % des Wassers

· Zuchtbecken: 7-tägig min. 50 % des Wassers

· Oder gestaffelt wechseln: wöchentlich 20 %, 14-tägig 40%, 3-wöchentlich 50 %

· Verdunstungswasser sollte zeitnah aufgefüllt werden, da die unerwünschten Stoffe nicht mit verdunsten, sondern in (durch das fehlende Wasser) höheren Konzentration im Restwasser verbleiben. Schnelles Nachfüllen sorgt außerdem dafür, dass sich keine dauerhaften Kalkränder bilden.

· Die Wassertemperatur des Nachfüllwassers sollte nicht mehr als 2°C von der Temperatur im Becken abweichen. Und prüfen Sie Ihr Wasser auf Kuper und Chlor. Chlor kann durch einen Aktivkohlefilter, durch den das Nachfüllwasser läuft, verhindert werden. Kuper verhindert man durch langes Weglaufenlassen des Wassers, bevor man das Nachfüllwasser entnimmt (in der Warmwasserleitung ist mehr Kuper gelöst, als in der Kaltwasserleitung!).

· Überdies eignet sich abgesaugtes Wasser hervorragend zur Blumendüngung.

Düngung der Pflanzen

· Wichtige Basis für die Pflanzen sind optimales Licht (Helligkeit, Farbspektrum, Dauer), optimale Wasserwerte (PH, KH, Temperatur), optimale Nährstoffkonzentration in Wasser und Boden und ein optimaler Bodenaufbau.

· Die Pflanzen sollten nicht gedüngt werden, bevor sie angewachsen sind und auch in den ersten Wochen der Einfahrphase sollte noch nicht gedüngt werden.

· Die CO2-Düngung ist sehr wirkungsvoll für gesunde Pflanzen.

· Der allgemeine Richtwert beträgt 20 … 25 mg CO2/Liter (im Süßwasser-Gemeinschaftsbecken). Bei höheren Werten riskiert man den Tod der Fische, durchgängig deutlich geringere Werte wirken sich negativ auf das Pflanzenwachstum aus.

· Viele mehr Pflanzen, je härter das Wasser und mehr das Wasser bewegt wird, desto höher wird der CO2-Bedarf sein.

· Eine komplette automatische CO2-Anlage mit CO2-Druckbehälter kostet 100 bis 200 EUR. Eine kostengünstige Alternative ist eine Bio-CO2-Anlage, die gekauft um die 20 EUR kostet oder auch selbst gebaut werden kann aus Flaschen, Hefe und Zucker (vor allem für kleinere Becken geeignet).

· Von chemischen Zusätzen zur CO2-Erhöhung wird abgeraten.

Boden

· Der Boden sollte im Durchschnitt nicht weniger als 10 cm stark sein. Wenn er an der Frontscheibe sehr dünn ist (min. 5 cm), sollte er entsprechend stark nach hinten ansteigen.

· Kalkhaltiger Aquarium Sand und Korallensand sind für Süßwasseraquarien nicht geeignet.

· Spielsand und Zierkiese treiben die Wasserhärte hoch und vermiesen schnell den Spaß am Aquarium.

· Allgemein gut als Oberschicht geeignet ist Aquarium-Kies mit 2 bis 3 mm Körnung (bei Aquarium-Sand ist die Durchlüftung gering und Faulstellen oft das Ergebnis); wenn es viele Bodenbewohner gibt, sollte es etwas feiner sein.

· Je anspruchsvolle und vielfältiger die Pflanzen und je größer das Aquarium, desto eher sollte eine zusätzliche Depot- bzw. Nährstoffschicht unter der Deckschicht eingefügt werden.

· Aquarium Sand und Kies sind immer vorzuwaschen, am sichersten ist das Abkochen. Auch vorgewaschener Sand und Kies sollte nochmal gewaschen werden.

· Nährstoffboden, Pflanzensubstrat und Depotboden werden nicht vorgewaschen.

· Beim Einfüllen des Wassers keine Verwirbelungen verursachen!

· Das regelmäßige Auflockern und das Absaugen mit der Mulmglocke darf nicht vergessen werden.

· Wichtiger Hinweis: nur geschliffenen Sand/Kies verwenden, da sich die Bodenbewohner/bodenfressende Fische sonst verletzen können.

Mulm absaugen

· Mulm sollte im Rahmen des Wasserwechsels abgesaugt werden und immer sehr schnell dann, wenn man Fäulnisherde feststellt.

· Verwenden Sie am besten einen Mulmsauger mit Mulmglocke. Der Vorteil ist, dass man damit den Mulm absaugen kann, ohne viel Wasser aufzunehmen. Mit der Mulmglocke kann der Boden aufgewühlt werden, um Fäulnisherde zu entfernen, ohne dass der Boden angesaugt wird.

Algen

· Algen sind ein immer wieder kehrendes Problem von Aquarianern. Je nachdem, um welche Algen es sich handelt, können sie bekämpft werden mit chemischen Mittel und Zusätzen (nicht empfohlen), durch natürliche Fressfeinde wie Garnelen, Fische oder auch Schnecken, durch Veränderungen der Wasserwerte (Einbringung von CO2, Osmosewasser usw.), durch eine Dunkelkur (Infos dazu gibt es hier), mechanisch oder manchmal einfach durch abwarten.

· Blaualgen werden am besten bekämpft durch mechanisches Absaugen der Algen, wobei gleichzeitig ein großer Wasserwechsel durchgeführt wird. Darüber hinaus ist der Filter und dessen Durchströmungsrate zu prüfen und die Beleuchtungsdauer zu verkürzen (evtl. sogar Dunkelkur). Fische oder Garnelen können hier leider nichts ausrichten.

· Fadenalgen entstehen durch eine zu geringe Anzahl an Wasserpflanzen, zu wenig CO2, zu wenig Nitrat oder zu wenig Phosphat. Dagegen hilft es, zunächst die Wasserwerte genau zu kontrollieren, mehr schnellwachsenden Pflanzen einzusetzen (die verbrauchen viel Nährstoff), für Phosphat und Nitrat sorgen, CO2 Düngung einzusetzen, die Fadenalgen mechanisch zu entfernen, das Becken mit algenfressenden Fischen und Garnelen zu besetzen und weniger zu füttern.

· Gegen Schwebealgen und Staubalgen hilft das Einsetzen von Wasserflöhen, die Benutzung eines UV Klärers, der Einsatz einen Kieselalgenfilter und weniger Licht (evtl. sogar Dunkelkur). Staubalgen verschwinden wegen ihres geringen Lebenszyklus oft wieder von selbst, wenn man abwartet. Oft entstehen Staubalgen nur in der Einfahrphase, wenn die Pflanzen noch nicht wachsen.

· Pelzalgen, Fusselalgen und Haaralgen bekämpfen sich eher schwierig. Hier muss man verschiedene Dinge gleichzeitig verändern. Anzuraten sind eine Verringerung der Beleuchtungsdauer. Das Einsetzen von schnellwachsenden Pflanzen (die verbrauchen viel Nährstoff), die mechanische Entfernung in regelmäßigen Abständen, den Einsatz von algenfressenden Fischen und Garnelen, evtl. eine Dunkelkur und die regelmäßige Prüfung der Wasserwerte und deren Beeinflussung.

· Punktalgen entstehen oft dann, wenn man seine Wasserpflanzen zu oft düngt. Es hilft hier also insbesondere, weniger zu düngen, den Phosphat- und den Eisenwert einzustellen, Schnecken einzusetzen, schnellwachsende Pflanzen einzusetzen (die verbrauchen viel Nährstoff) und natürlich die mechanische Entfernung durch Scheibenkratzer.

· Kieselalgen (oft Braunalgen genannt, obwohl diese nur in Salzwasser auftreten) lassen sich ebenfalls bekämpfen. Das erfolgt am besten durch die Verringerung der Kieselsäure im Wasser, die Verringerung des Phosphat-Werts, die mechanische Entfernung und eine Verringerung des PH-Wertes. Sollte bereits das Leitungswasser zu viel Kieselsäure enthalten, sollte man auf Osmosewasser umstellen. Da Kieselalgen besonders gut bei geringen Lichtverhältnissen wachsen, sollte auch die Beleuchtungsstärke erhöht werden.

· Bartalgen, eine Rotalgenart, treten meist bei neu eingerichteten Aquarien auf, aber auch bei älteren. Wirksam bekämpft werden sie durch Veränderung des Filterauslasses (Strömung reduzieren), Wasserwechsel zum Nährstoffabbau, Einsatz schnellwachsender Pflanzen (die verbrauchen viel Nährstoff), Erhöhung des CO2 Gehaltes, Torffilterung und natürlich die mechanische Beseitigung.

· Pinselalgen, eine Rotalgenart, treten ebenfalls oft dann auf, wenn die Strömung sehr stark ist. Deshalb sollte man die Strömung im Aquarium verringern. Außerdem kann man siamesische Rüsselbarben, Garnelen, Posthornschnecken und Apfelschnecken zur Bekämpfung einsetzen, den CO2-Gehalt erhöhen und die Algen mechanisch beseitigen. Die regelmäßige Phosphat- und Nitratkontrolle und -beeinflussung gehören natürlich stets dazu.

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Es steht ein großes Stadtwerk dahinter.

„AquariumEnergie? Na da darf man sicher erstmal skeptisch sein. Strom kommt aus der Dose und das billigste Angebot gibt’s sowieso auf Vergleichsportalen im Internet.

Aber ich muss sagen, nachdem ich ein Angebot angefordert habe und dreimal Kontakt per E-Mail und Telefon mit den Leuten bei Aquarium-Energie hatte, hab ich mich an den Gedanken gewöhnt, den Strom vom „Stromspezialisten für Aquarien“ zu beziehen. Bei den Pflanzen und bei den Fischen geh ich ja auch in den Fachhandel. Wahrscheinlich gibt’s auch billigeren Strom.

Aber die Leute von Aquarium-Energie verstehen mich, sind ruhige korrekte Gesprächspartner und man kann sich drauf verlassen, dass sie helfen. Und außerdem können sie nicht - wie viele andere Anbieter – Pleite gehen, denn es steht ein großes Stadtwerk dahinter. Das alles gefällt mir, also betreibe ich inzwischen meine Aquarien mit Strom von Aquarium-Energie.“
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Meerwasseraquarium 200 und 120 Liter
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Stromspartipps

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So sparen Sie Stromkosten für Ihr Aquarium

Ein kurzes Vorwort an den Neueinrichter eines Aquariums 

Im Zusammenhang mit Ihrem Stromverbrauch sollten Sie sich immer Gedanken über die Sicherheit Ihres Aquariums machen. Denn Strom und Wasser sind eine kritische Kombination, bei der Vorkehrungen getroffen werden müssen, um schwerwiegende Zwischenfälle zu verhindern.

Erst wenn die Sicherheit für Mensch und Tier gewährleistet ist, kann das Aquarium für die Fische eingerichtet werden.

Vor der Einrichtung sind wichtige Entscheidungen zu treffen, die sich direkt auf Ihren Stromverbrauch auswirken:

  • Welche Fische und Pflanzen soll Ihr Aquarium beherbergen?
    Exotische Fische sind aufgrund der hohen Wassertemperatur, die sie benötigen, mit höheren Kosten verbunden. Denn die Wassertemperatur muss das ganze Jahr über mittels Zusatzheizung aufrechterhalten werden.
  • Wie groß soll Ihr Aquarium sein?
    Je größer ein Aquarium ist, desto höher sind logischer Weise die Kosten für die benötigte Energie. Denn ein größeres Aquarium benötigt mehr Licht und es ist eine größere Wassermenge zu beheizen.
Beispielhafte Stromkosten durchschnittlicher Süßwasseraquarien
Beispielhafte Stromkosten durchschnittlicher Süßwasseraquarien

Der tatsächliche Verbrauch Ihres Aquariums hängt von der Besatzdichte, von der Soll-Temperatur, von der Umgebungstemperatur, von der Anzahl, Effizienz und Betriebsdauer der genutzten Technik, von der Verdunstungsmenge und vom Wasserwechselzyklus ab.

Meerwasseraquarien z.B. sind in der Regel deutlich energieintensiver als in der Tabelle dargestellt, weil die Anforderungen der Bewohner sehr hoch sind.

Süßwasseraquarien mit robusten Fischen, die in warmer Umgebung stehen und mit energieeffizienter Technik ausgerüstet sind, können sogar deutlich weniger verbrauchen, als in der Tabelle angegeben.

Die Stromverbraucher eines Aquariums

Viele Aquarienbesitzer wundern sich über ihre Stromrechnung und bemerken dabei nicht, dass sie mit ihrem Aquarium einen beachtlichen Dauerstromverbraucher betreiben. Je größer das Becken und je wärmer das Wasser ist, desto mehr fällt das Aquarium ins Gewicht.

Stromverbrauch eines durchschnittlichen Suesswasseraquariums 200l

Einsparpotentiale bei Strompreis und Verbrauch

Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, um den Stromverbrauch zu senken. Dass dabei nicht allein der Strompreis eine Rolle spielt, zeigt die nachfolgende Tabelle.

Einsparpotentiale bei Strompreis und Verbrauch

Einsparpotentiale bei Strompreis und Verbrauch

Heizenergie sparen:

(Richtwert für Heizleistung:

2 Watt pro 10 Liter und pro 1°C Erwärmung über die Raumtemperatur)

 · Stellen Sie das Aquarium in einen Raum und in eine Ecke, deren Temperatur möglichst nah an der Soll-Temperatur Ihres Aquariums liegt – je tropischer die Fische, desto wärmer die Umgebung (Wichtiger Hinweis: Fensternähe kann sich negativ auf das Algenwachstum auswirken!)

 · Verwenden Sie eine geschlossene Aquariumabdeckung (Wichtiger Hinweis: nicht luftdicht abdecken wegen der notwendigen Sauerstoffzufuhr!)

 · Bedecken Sie nicht sichtbare Außenscheiben mit Styroporplatten und dämmen Sie auch die Aquariumabdeckung.

 · Stellen Sie das Aquarium auf eine dämmende Unterlage.

 · Innenfilter nutzen (geben ihre Motorwärme ans Wasser ab)

 · Aquarien mit dickem Glas geben weniger Wärme ab.

Lichtenergie sparen:

(Richtwert für Lichtstärke: 30 lm/Liter Wasser)

 · Bringen Sie  hinter  der  Lichtquelle  Reflektoren  an. Diese reflektieren  die Lichtstrahlen in Richtung Wasser und erhöhen so die Lichtausbeute. So kann mit reduzierter Wattzahl kann die gleiche Helligkeit erzielt werden.

 · Leuchtstoffröhren sollten immer mit elektronischen Vorschaltgeräten betrieben werden. Diese erzeugen weniger Wärme und verlängern die Lebensdauer der Leuchtstoffröhren.

 · Umstellung auf LED-Beleuchtung (Wichtiger Hinweis: Auf Abdeckung des notwendigen Lichtspektrums für Pflanzen und Fische achten!)

Energie für Pumpen und Filter sparen:

(Richtwert für Filterleistung Liter pro Stunde bei Durchschnittsaquarien: Aquariuminhalt x 2 * 1,3.

Der Faktor 1,3 berücksichtigt den Leistungsverlust durch das Filtermaterial.)

 · Auf eine möglichst geringe Leistungsaufnahme (in Watt) für die benötigte Durchflussleistung achten.

 · Filter nachts niemals abstellen! Andernfalls sterben nützliche Filterbakterien und Fäulnisprozesse beginnen. Wenn dann der Filter wieder angestellt wird, würden Schadstoffe in das Aquarium gespült und verschmutzen das Wasser.

 · Optimierung der Pumpenleistung über den Durchflussregler am Pumpenauslass.

Denken Sie immer an Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Familie

FI-Schutzschalter nutzen

Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter) sind immer unerlässlich an Stellen, wo Wasser und Strom in Berührung kommen können. So wie im Bad, ist das auch in der Umgebung eines Aquariums der Fall. Die Schutzschalter schalten den überwachten Stromkreis schnell ab, falls es zu einem Fehler kommt. Dieser Schutz ist durch eine herkömmliche Sicherung nicht gegeben. Sie können auch einen zwischen Steckdose und Aquarium zwischengesteckten mobilen FI-Schutzschalter für das gesamte Aquarium nutzen, wenn in Ihrem Stromverteilungskasten keiner eingebaut oder einbaubar sein sollte.

Nur Geräte mit CE-Siegel nutzen

Im Umfeld eines Aquariums sollten nur technische Geräte verbaut und eingesetzt werden, die ein CE-Siegel tragen. Damit entsprechen sie den in der EU geltenden Anforderungen. Trägt ein elektrisches Gerät weitere Siegel, beispielsweise vom TÜV, ist das ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.

Überspannungsschutz einsetzen

Zu Überspannungen führt zum Beispiel ein Blitzschlag und zerstört dabei Geräte und Hausinstallation schneller, als man denkt. Wenn ein Haus über keinen externen Überspannungsschutz verfügt, sollte das Aquarium auf jeden Fall damit versehen werden. Alternativ können Mehrfachsteckdosen mit integriertem Überspannungsschutz eingesetzt werden, an die alle Verbraucher angesteckt werden. Der Überspannungsschutz schützt die Heizung, die Beleuchtung und die Filterpumpe vor einem Blitzeinschlag und verhindert so den Ausfall der Geräte und das damit möglicherweise verbundene Fischsterben.

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„AquariumEnergie? Na da darf man sicher erstmal skeptisch sein. Strom kommt aus der Dose und das billigste Angebot gibt’s sowieso auf Vergleichsportalen im Internet.

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Aber die Leute von Aquarium-Energie verstehen mich, sind ruhige korrekte Gesprächspartner und man kann sich drauf verlassen, dass sie helfen. Und außerdem können sie nicht - wie viele andere Anbieter – Pleite gehen, denn es steht ein großes Stadtwerk dahinter. Das alles gefällt mir, also betreibe ich inzwischen meine Aquarien mit Strom von Aquarium-Energie.“
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